Monat: August 2016

Tag 194

In der heutigen Lerneinheit habe ich erstmal einiges wiederholen müssen. Da ist man zehn Tage unterwegs um ein Kaltgetränk in Hamburg zu sich zu nehmen, schon hat man die Hälfte wieder vergessen.
(Und hey, es war verdammt toll).
Liker Relation = Ein Begriff, der von Auto Bloggerin Nicole Y.Yodeleit in den Ring geschmissen wurde. Es geht um das Verhältnis zu unseren Likern, Lesern, Follower. Qualität bestimmt das Onlinegeschäft. Lieber 10 Qualtitätsfollower, als trölf Millionen Zahlenleichen.

Zukünftige Erkenntnisse:
Es werden mehr Menschen im Unternehmen bloggen, schreiben und teilen. Die Aufgabe des Social Media Managers wird in der Schnittstelle liegen. Koordinieren, schulen, an Gesprächen teilnehmen und Konzepte erarbeiten. Darauf wird es wohl rauslaufen.

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Tag 181

Manna – Dinero – Kohle
Reden wir heute über Werbung.
Liest man sich durch die Tonnen von Ratschlägen und Artikel in der Onlinewelt, zeichnet sich nach langen Buchstabenreihen ein kleines Bild zusammen.

Für Blogger:
Wer ordentlich Traffic auf seiner Seite hat, sollte über Direktwerbung gehen. Dass heißt? Bannerplätze monatlich oder im Quartal vermieten. Hier muss die Akquise selbst erledigt werden.
Wer darauf gar keine Lust hat?
Kann das mit Google Adsense machen. Hier stellt man Werbeflächen von seiner Webseite Google zur Verfügung. Ich kann lediglich von Einahmen über meinen youtube Kanal berichten – die waren so lausig, dass ich das meinen wenigen Zuschauern nicht antun wollte.
https://www.google.de/adsense

Oder?
Man schaut nach Agenturen und startet mit Affiliate Marketing. Das bedeutet, dass man hier um auf Provisionsbasis Links (Affiliate Links mit speziellen Codes) auf die Seiten packt. Je nach Abrechnungsschlüsse kann man hier folgende Vereinbarungen treffen.
pay per sale (PPS) = prozentuale Vergütung nach Verkauf
pay per lead (PPL) = Feste Vergütung bei Abschluss eines Vertrages, Registrierung für einen Newsletter etc.
pay per click (PPC) = Selbsterklärend – es gibt Manna nach Klicks…

Zu den bekanntesten Anbietern gehören Affilnet https://www.affili.net/de/home und http://www.zanox.com/de/

Schwierig ist dann natürlich noch die Frage, was die lesende Kundschaft davon hält?
Hier gibt es im Netz natürlich wieder tausend Ratschläge. Die Gradwanderung wann ein Blog zur Werbewüste verkommt und wann Werbung auch eine Fitzel Seriosität ausstrahlen kann, ist schmal. Mir persönlich wäre es natürlich am liebsten, ich wäre so schweineerfolgreich, dass ich mit lokalen Unternehmen zusammenarbeiten könnte. Im schwäbischen Raum sind Verhandlungen über Werbemassnahmen aber eine harte Kante und es darf auf keinen Fall was kosten.

Nicht vergessen?
Sponsored Postings = also bezahlte Artikel.
Bezahlte Rezensionen
Firmenevents (hier angeben was an Fahrtkosten/Honorar übernommen wurde)

Robert Basic gibt hier in seinem Artikel eine gute Zusammenfassung.
http://www.robertbasic.de/2011/06/blogs-die-sache-mit-der-werbung/

Tag 180

Manamana….badibidibi…
Disclosure  – deutlich platzierter Hinweis, dass es sich hier um einen Sponsored Post handelt. (Diese Form könnte man auch gerne als moderne „Anzeige“ betrachten. Ihr kennt das ja aus der Tageszeitung. Ein riesen Artikel über eine Firma aus der Region im Layout der Zeitung und in der Ecke steht dann klitzeklein der Anzeigenhinweis) Wenn ein Blogger keinen Hinweis auf gesponserte Artikel liefert, darf man ihn gerne als Schleichwerber beschimpfen und- Es ist laut dem Gesetz nicht erlaubt und kann natürlich angezeigt und abgemahnt werden.
Aber? Als Firma darf ich meine Kunden natürlich graphisch und textlich dazu auffordern, die Produkte positiv zu bewerten. Es darf nur kein wirtschaftlicher Vorteil entstehen. Ein cooler Artikel von unserem Herrn Dr. Schwenke findet ihr hier.

http://t3n.de/magazin/fans-likes-votes-posts-tweets-beeinflussen-darf-231958/

Es gibt sogar Seiten die gekaufte Bloggerdienste anbieten…
http://www.bloggerjobs.de/jobs/gastautor/

Fans und Follower einzukaufen ist moralisch nicht fein, der Tatbestand liegt wohl in einer rechtlichen Grauzone.

Wie weit Firmen bei gekauften Links und Keyword gehen können, zeigt der Artikel über das 2011 ereignete Bloggergate. Uiuiui…Komplexes Thema…

https://www.mobilegeeks.de/basicthinking-onlinekosten-gmbh-und-der-keyword-spam/

Ich erlaube mir die Frage nach einer Rückbewegung. Das ist wie bei Myspace oder den Gästebucheinträgen damals in der guten alten Zeit. Was ist nachhaltig und was nicht?
Gekaufte Links mit dementsprechenden Keyword packen dich in der Suchmaschine gewaltig nach oben. Das ist toll, wenn man Dinge zu verkaufen hat. Auf Facebook sieht der Spass schon wieder anders aus. Mein Projekt Aufeinkaltgetränk hat gerade einmal 140 Fans, dafür aber durch geschickt veröffentlichten Content ca. 1000 Videoklicks und mehr pro Reportage?

Tag 179

Heute lerne ich über den Umgang mit Bloggern und freu mich über meine gebraucht gekaufte Zusatzlektüre. Meine Damen, meine Herren, diese Lehreinheit hat sehr sehr viel Informationen. Zusammengefasst?
Behandele Blogger wie ein paar rohe Eier.

Zum richtigen Umgang mit Bloggern – Hier ein feiner Artikel und Tipps der PR Agentur Blog
http://www.pr-agentur-blog.de/13-konkrete-tipps-zur-pr-mit-blogs-wann-und-wie-blogger-ansprechen-116.html

Ich habe mir Hilfe geholt…das Thema ist mir zu komplex und ausserdem habe ich ja Ferien…

Social Web Hilfe im Selbstversuch Social Media Manager

Hilfe bei der PR im Social Web

Tag 178

Die größte Herrausforderung – Glaubwürdigkeit. Das Internet bietet eine Fülle an Manipulationsmöglichkeiten für die Darstellung medialer Inhalte. Neu ist allerdings die Behauptung der Manipulation. (Lügenpresse, gelenkte Medien, Beleidigung).
Ein Blog der mehr als 1000 Besucher am Tag zieht ist ein Güteklasse A Blogger.
Zur Recherche:
http://deutscheblogcharts.de
blogoscoop gibt es nicht mehr und http://rivva.de ist ein wenig arg spartanisch. Hört sich komisch an, aber unter geldmaschine.de findet man tatsächlich eine gute Auflistung von unterschiedlichen Bloggern.
Was muss ein guter Blogger bieten?
Netzwerk, Reichweite, Reputation, Schreibstil, Charakter, gute Recherche.
Der Besucherverkehr lässt sich gut über die Taktung, Retweets, den Kommentaren und der Social Media Präsentation erkennen. Sind Werbebanner am Start oder handelt es sich hier um einen Freikämpfer? Sind Videos verlinkt und gibt es Pressemitteilungen? Wie schaut es mit Google aus? Steht der Blog weit oben in den Ergebnissen?

Hier ein sehr interessanter Artikel von Robert Basic
http://www.robertbasic.de/2010/09/blogger-relations/
oder auch nett
https://1001erfolgsgeheimnisse.com/2013/10/23/checkliste-gute-blogartikel/

Fachchinesisch: Disclosure = Hinweis, dass es sich um einen Sponsored Post handelt. (Es gab Manna Mann!)

Tag 177

Uiuiuiuiui…Das Thema schafft mich. Sehr viele Fachbegriffe komprimiert auf ein paar Zeilen. Ich habe angefangen eine Excell Liste anzufertigen, sonst versteht der arme Frede vor lauter englischen Wichtigtuerquatsch bald gar nichts mehr.

Social Media Relation -Beziehungspflege zu Multiplikatoren im Social Web
Gatekeeper – Entscheidungsträger oder der Bonnamassa, der über die veröffentlichten Nachrichten entscheidet.
Influenzer – Blogger oder Podcaster die durch ihre Verteilungsrate viel Einfluss haben
Blogger Relation –  Wie komme ich mit meinem Bloggerkollegen aus.

Was soll man Journalisten anbieten?

Die heilige Dreifaltigkeit:
Recherche:  -Informationen sollten abrufbar sein. Auf Twitter und Co bleibt man im Gespräch und kann schön auf die Pressemitteilungen hinweisen.
Networking: Sind wir im Social Web Aktiv, bleiben wir auch ansprechbar.
Publizieren: Sorg dafür im Gespräch zu bleiben und schau dir die Gespräche der Anderen an.

Zusammengefasster Artikel der Trendmonitorstudie:
http://www.presseportal.de/pm/6344/2788738?search=social+media-trendmonitor