Monat: September 2016

Tag 225

ROI – Return of Investement = Gewinn geteilt :  eingesetztes Kapital
Return of Influence = soziales Kapital oder soziale Währung. Hiermit ist der weiche Faktor wie Meinungsbildung, Glaubhaftigkeit der Botschaften und Multiplikationseffekte gemeint.
Risk of Ignorance
Hier mit ist der Faktor gemeint, was passiert wenn ein Unternehmen die sozialen Medien ignoriert.
Return of Interaction
Wieviele Menschen interagieren?
Return of Ida
Weia, Ida war die letzten sechs Jahre bei Yoda – noch Fragen?

Was braucht der Social Media Manager also für die ROI Ermittlung?
1. Kostenaufstellung
2. Ermittlung der Leistungsindikatoren -> Welche Aktion hat oder hatte welchen Effekt?
3. Aufstellung der Erträge.
Einen netten Ansatz hat Jeremia Owyang dem sogenannten ROI Pyramiden Modell für eine gezielte Kommunikation innerhalb des Unternehmens entwickelt. Im Unterbau befinden sich die „Business Executives“ = Community Manager und Agenturen. Im Mittelblock die „Business Stakeholders“ = Social Media Manager etc. und ganz oben in der Spitze die „Buisness Executive“ als BigBabbbocheffes. Jeremia hat für alle drei Empfängergruppen unterschiedliche Informationspakete erarbeitet. Klar, den Manager interessieren keine Facebooklikes, der will nur harte Fakten.

Fazit: Sprechen Sie die Sprache Ihres Gegenübers und müllen Sie nicht alle zu!

Der Bundesverband digitale Wirtschaft hat hierfür eine Richtlinie erarbeitet.

http://www.bvdw.org/medien/social-media-richtlinie-zur-medientypeinteilung?media=4708

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Tag 224

ROI – Return of Investement

Das geht jetzt schnell Richtung Glaubenskrieg. Das beste Argument gegen ein finanzielles Engagement im sozialen Netz habe ich einmal von einem Sportgeschäft gehört. „Wir finanzieren doch keine Bespasung“ – Das ist im Handel tatsächlich eine fatale Aussage. Nach einiger Beobachtung nun meine Meinung: Es wird halt auch viel Schindluder im Netz betrieben – Im Lauf der Jahre habe ich immer wieder Agenturen, Menschen, Trends erlebt, die dem Nutzer den absoluten Durchbruch versprochen haben. In der Musik waren es am Anfang „Webseite mit professionellen Fotos – Myspace Freunde/Klickwährung – Gästebuchwährung – teure Hochglanzbandinfo – professionelle Aufnahmen – die Suche nach dem Hit – MP3 Download – Video Youtube – Streetteams etc.

Was ist dabei rausgekommen? Der Markt wurde mit aufgepimpten Material geflutet, ein paar Agenturen haben Geld damit verdient, und die an einer Leine befestigte Möhre wurde alle zwei Jahre durch eine neue ausgetauscht. Das hatte zur Folge, dass die ganze Musikerbagasch weiter mit der noch so kleinen Aussicht auf Erfolg und Selbstverwirklichung auf dieser Einbahnstrasse weitergetrabt ist. Musik wurde durch den „kostenlosen“ Download zum Ramschartikel. Die Softwareentwicklung trug dazu bei, dass jede noch so drittklassige Liveband sich im Studio aufeinmal nach Queen anhörte. Tonnen von MP3 fluteten den Markt. Das gleiche passiert gerade mit der täglichen Buchstabensuppe. Wahrscheinlich haben die Menschen seit der Weiterentwicklung des mobilen Telefones noch nie soviel gelesen – die Folge sollte eigentlich eine friedlicherer Welt sein? Pustekuchen. Bei so vielen Informationen schaltet das Hirn irgendwann mal ab. Selbst gutgeschriebene Artikel in der Tagespresse werden halbherzig überlesen – und wehe die Dinger sind zu lang. Her mit den Informationen – kurz und knackig bitte!

Intellektuelles Fastfood.

Gemein ich weiss. Ich werde ab und an darauf angesprochen, warum ich keine eigene Musik mehr produziere. Da antworte ich mittlerweile ohne Wehmut: „Es rentiert sich nicht für rein paar regionale Schulterklopfer so einen Aufwand zu betreiben“.

Tag 223

Hm. So langsam verdichtet sich ein Gedanke des Verständnisses in meinen Hirnwindungen. Bei der Statstikerfasssung spricht man von „weichen Faktoren„, wenn vorher ausballdowerte Ideen nicht immer gleich funktionieren und angepasst werden müssen. Da ich immer noch keinen vernünfigen Testzugang zu einer geeigneten Software habe, muss ich kleine Brötchen backen. Über die Vordefinition verschiedener Leistungsmerkmale ist es möglich, eine individuelle Statistik anzulegen. Für kleinere Kampagnen ist das zu organisieren.

Hier ein paar Fachchinesische Wörter.

Key Performance Indikatoren
Leistungsmerkmale für die Statistikerfassung.
Share of voice
bezeichnet die Kontakte, die ich über Sozial Media Content erreiche. (Eigenen Kontakte und Mitbewerber).
Share of conversation
Gesamtanzahl Konversation mit Namensnennung des Unternehmens/Aktion (Wo wird über mich geredet).
Audience Engagement
Wie reagiert das Publikum? Kommentare/Shares/Likes/Trackbacks etc.
Conversation Reach
Gesamtanzahl aller teilnehmenden Personen.
Active Advocates
Menschen die positive über meine Marke reden und diese auch verteidigen.

 

Tag 222

Uiuiui. Ich habe versucht, einen Probeaccount bei einem SEO Anbieter zu bekommen. Die Firma Brandwatch war so nett, mir ein paar Werbepdfs und sogar einen Link zu einem Infovideo zu kommen zu lassen. Puh die Zweite. Für riesige Unternehmen ist diese sehr umfangreiche Software sicherlich sehr hilfreich, für kleine Unternehmen wage ich das zu bezweifeln. Schade finde ich die Aufarbeitung der versendeten PDF`s. Die sind so komplex geschrieben, dass der Erstkontakt ordentlich vergrätzt wird. Fachchinessich vom feinsten.

Leider gibt hier das Unterrichtsmaterial auch nicht mehr her. Es gibt keinen Testzugang für bestehende Software. Somit bleibt das Tor für uns da unten verschlossen und die SEO Analyse rutscht ins Tal der Mythen. www.socialmention.com eignet sich für kleinere Projekte keinen Meter.

Ich bekomme einen netten Link. Tim Krischak hat hier eine schöne Liste für die 100 besten Wege, Social Media Kommunikaiton zu messen aufgeschrieben. Ich habe die restliche Zeit damit verbracht, weitere Statistikauswertungen für mein Projekt „Aufeinkaltgetränk“ auszuarbeiten. Die Wasserstandsmeldungen werde ich Euch nicht zukommen lassen – das ist langweilg:-) Aber? Sentimentanalyse, Tonaliät, persönliche Reaktionen und ein paar Presselinks wurden erarbeitet und die Analyse demententsprechend erweitert.

Tag 221

Ich lerne das SMART konzept kennen. Mit Hilfe der fünf Parameter
Spezifisch – Messbar – Ausführbar – Realistisch – Terminierbar

lassen sich Kampagnen und Aktionen planen. Ich habe dieses Konzept gleich für ein erstes Brainstorming auf meine Sommeraktion „Auf ein Kaltgetränk“ übertragen. Hier das PDF Download.smart-entwurf-aug-ein-kaltgetra%cc%88nk

Tag 220

Dieses Lehrheft ist sehr grausam. Erstmal hat man keinen Bezug zu tatsächlicher Diagnosesoftware, und wird in jeden Kapitel mit dem Hinweis auf das nächste Kapitel abgespeist. Gruselig.

Der Verfasser der Zeilen ist nicht dazu in der Lage, das SMMM Model vernünftig zu erklären. Nach einiger Recherche stolper ich über folgende Artikel.

http://www.social-media-excellence.de/social-media-maturity-model/
http://www.monitoring-blog.de/tag/social-media-maturity-model/

Es werden Strategy, Execution, Interaction, Organisation, Analytics & Reporting und Monitoring & Measurement als sechs Dimensionen für die effiziente Weiterentwicklung angeben – Nur was die genau machen fließt nirgends in das Nirvana von Worthülsen.
Puh? Ich sehe mich genötigt eine Email zu schreiben.
Cool. Es werden 80 Fragen zur Bestimmung „Wo befindet sich ihr Unternehmen im Internet“ durch das SMMM Model gestellt. Nur, wo sind diese nachzulesen?
Nun ja, nach der Analyse wird das Unternehmen in die vier Gruppen Explorer, Optimizer, Enabler und Champion eingeteilt und klassifiziert. Super – Aufgrund der Antworten auf die geheimen Fragen? Nur, wenn man die Fragen nicht kennt?

Tag 218

Geniale Zeitverschwendung. Es werden mir einige Social Media Monitoring Anbieter vorgeschlagen. Nach der gefühlt trölften Ankündigung „….lernen sie im nächsten Kapitel“ wird ein faszinierendes Trumpfazit eingebaut. „Sie haben jetzt ein Überlick über kostenlosen Anbieter – die bringen aber kostenlos nicht sehr viel – stellen Sie sich also bitte die Frage – brauchen Sie das – und auf welchen Social Media Kanälen sind Sie überhaupt vertreten – recherchieren sie das vorher – nutzen sie eine Testversion – wir warnen Sie, SMM Tools können sehr viel Zeit in Anspruch nehmen…“

Leute? Dafür brauche ich keine 3 Seiten Wortakrobatik…Dann wird mir mit lustigen Bilden die Software folgender Inhalt verkauft…

„…Damit können hier nur Richtwerte vermittelt werden, aber keine validen Aussagen…“

Nach weiteren Blabla dann endlich der erlösende Satz!

„…Nach Bearbeitung der vorigen Abschnitte sollten Sie die Relevanz des Social Media Monitoring für alle Kommunikationsdisziplinen jetzt richtig einschätzen können und in der Lage sein, Social Media Monitoring strategisch in die Unternehmensprozesse – vor allem auch im Marketing – einordnen zu können…“

Nö…so nicht Kinder…Da hilft nur selber machen und einen Testzugang bei brandwatch legen…Aber? Dieser Kapitelinhalt war definitv genaus lehrreich, wie die Werbeemails die wir täglich über unsere furchtbar schlechte SEO Platzierung bekommen…ARRRRG!!! Ich spreche vor lauter Wut piratisch.