Monat: Januar 2017

Tag 348

Die Aufgaben habe ich eingesendet. Puh! Erleichtert bin ich. Jetzt habe ich noch ein Heft vor mir. Wenn ich ehrlich bin, ist meine Motivations ziemlich im Keller. Habe einfach zuviel um die Ohren und bin froh wenn es vorbei ist. Für ein Zwischenfazit bin ich gerade viel zu Mimimimimimimäsig drauf. Ich darf aber nicht vergessen, dass ich gerade zwei Fernstudien absolivere. Das haut natürlich rein.

Tag 342

Psst. Was kam wohl heute dran? Na klar, erst mal eine dreiseitige Zusammenfassung! Und zum guten Glück noch was? Eine Graphik mit einer Marktübersicht der Anbieter von 2009! Was ein Quatsch! Große Überraschung? alfresco.com hat schon seit geraumer Zeit keinen freien Zugang mehr. Am Ende wird eine Armada aus Firmen angeboten. Wie bescheuert ist das denn? Anstelle sich auf eine zu konzentrieren, um da die wesentlichen Möglichkeiten darzustellen, werde ich mit Anbieter erschlagen. Die meisten haben eine Preisstaffelung, da wird es einem Angst und Bange. So als kleiner Musikunternehmer.
Das war heute ein Zeitfresser. Hätte ich mir sparen können.
Ach ja, das Trostpflaster? Bin wenigstens fertig geworden. Die nächsten Tage heisst es Abschlußarbeit schreiben.

Tag 341

Puh. Mal wieder.
ROI – Return of Investment
Dieser alte Hut wird wieder über zwei Seiten gekaut. Es scheint wohl ein immer wieder kehrendes Mantra zu sein, dass Social Media keine vernünftige Kostenanalyse betreiben kann. Wer immer noch mit alten Rechenwegen versucht zu arbeiten, wird hier natürlich auf die Knie fallen.

Ein amüsanter Ansatz ist, was würde Unternehmen fehlen, die auf Social Software verzichten?
– Gescheiterte Projekte vermasseln den Anschluss an neue Software
– Wird Facebook, youtube und Pinterest gesperrt, verliert das Unternehmen den aufstrebenden Nachwuchs? Das finde ich gewagt. Zum einen. Wer sperrt heute noch Facebook und ist eigentlich nicht jedem klar, dass die Mädels und die Burschen über die viel angenehmeren Smartphones ihre privaten Kontakte zweihundert Mal am Tag checken?
– Das wichtigste Argument! Die Konkurrenz macht es schon und hat viel mehr Vorteile davon!!! Äh, nö. Das ist Quatsch.

So. Wieder einmal 5 Seiten mit zeitfressenden Halbwissen vergeudet. Am aller schönsten fand ich den Satz: …Letztendlich bietet dieses Modell wenig Perspektiven…wir beenden unsere Betrachtung zur Erfolgsmessung…

Was Mitarbeiter wollen und Social Software ermöglicht – hier eine Gegenüberstellung von Anne Marie McEwan, was Social Software leisten kann.
– durch Zufall andere Menschen entdecken und auf neue Ideen kommen
– das persönliche Netzwerk innerhalb der Firma erweitern
– Informationen und Meinungen zu teilen
– Sich selbst mit einem Profil darstellen
– Freuden finden
– Andere unterstützen
– Teamarbeit
– Individuell und in der Gruppe lernen

Die Erklärung warum es nicht funktioniert?
Der „Taylorismus“ des 19. und 20. Jahrhunderts gibt genaue Arbeitsvorgaben vor. Diese können klasse kontrolliert werden. Durch die enge Arbeitsweise wird der Mitarbeiter aber unfähig eingeständig zu entscheiden. (was ich jetzt persönlich für einen absoluten Blödsinn halte. Es gibt einfach zu viele Menschen, die das von Haus aus entweder nicht können oder zu bequem sind.)
Die heutige Anforderung (da stimm ich jetzt zu) ist. Flexibel, kreativ, eigenständig, fachlich kompetent sollte die heutige Arbeitsbiene sein. Blöd aber, wenn die Unternehmensstrukturen immer noch die Alten sind:-)
Hier wird jetzt ein neues Fass aufgemacht und angeschnitten. Social Software hat natürlich seinen Platz in neuen Unternehmensstrukturen und auch massgeblichen Anteil.
Welchen? Wird in den Heft natürlich nicht verraten.

Tag 340

Nach zwei Tage Skimassaker bin ich wieder unter den Lebenden angekommen:-)

Portale:
Firmen geben hier Lieferanten, Zulieferern oder Händlern die Möglichkeit, in einem geschützten  Bereich zu kommunizieren. Egal ob es um Lagerbestände, Neuheiten oder um Werbemassnahmen geht, die Kunden können hier auf eine angenehme Weise in Kontakt treten. Die Einflüsse von Socialsoftware sind natürlich schon vertreten. Leider werden hier auch keine graphischen Beispiele gezeigt. Das Lehrheft ist veraltet und sehr theroretisch aufgebaut.

Die sechst Kernelemte des Social Intranets
– Den Mitarbeiter den konkreten Nutzen der neuen Arbeitshilfsmittel klar machen – bedeutet schulen, schulen, schulen.
– Führungskräfte einbinden – schafft Glaubwürdigkeit und Akzeptanz
– Nicht von heute auf morgen in eine offene Arbeitsweise umstellen. Am Anfang könnten Arbeitsgruppen und kleine Teams unter Anleitung an die Nutzung von Blogs, Wikis und Social Network herangeführt werden.
– Loben:-)
– Zeitaufwand im Auge behalten. Die neue Arbeitsumgebung muss erst kultiviert werden und kann nicht von heute auf morgen, technisch argumentiert, zu neuer Blüte heranwachsen.
– Die Erwartungshaltung real sehen – das Projekt braucht Zeit und sollte nach und nach aufgebaut erden.
– Social Media Guidelines

Hier ein interessanter Link : Die besten Collaboration Tools