Location Based Service

Tag 301

Ich lese abends in der Badewanne das vorletzte Kapitel. Die Foursquareaktionen sind zwar schon Asbachuralt, mit ein wenig Phantasie kann man da aber noch ein paar Neuigkeiten rauszaubern. Bin immer noch krank, aber es wird täglich besser:-)

Der virtuelle Spendenlauf in die Filialen von Rossmann.
http://www.futurebiz.de/artikel/facebook-trifft-auf-foursquare-rossmann-spendenmarathon/

Danach gab es ein veraltetes Inteview mit dem Buisness Developement Manaager von Foursquare zu lesen.

Dann die Macy´s Rabattaktion – denen reicht ein simples Facebookplaces Login um Rabatte zu gewähren.

Nike machte es mit der „Destroyer Burritto“ Aktion ein wenig cooler.
Hier wird eine Schnitzeljagd mit einem Burrito und einer darin versteckten Jacke belohnt.
https://www.youtube.com/watch?v=JOihBvs71jE

Mit einem Facbookplace Aufsteller sorgen die University of Kentucky für einen doppelten Anmelderekord.

Dann natürlcih noch ein paar SCVNGR Kampagnen, die Firma heißt jetzt ja https://www.thelevelup.com/ und macht eine App für Restaurants.

Was bleibt als Erkenntnis?
– Schnitzeljagd ist prima
– Sorgen Sie dafür, das über die Aktion Fotos gemacht werden:-)
– Die Aktion darf nicht zu schwer und nicht zu lange sein
– Spass haben
– Sorgen Sie für einen ordentlichen Mix

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Tag 298

Aus dem Viruskrankenlager:-)
Mobile Commerce                                    
Hier ist der Kauf über mobile Endgeräte gemeint (Tablet/Handy). Eine Studie von 2013 von Adobe Digital Publishing hat ergeben, das Tabletnutzer doppelt soviel über einkaufen als Smartphonenutzer..

Mobile Apps – Anwendungsprogramme für das Smartphone (Vom Game über Navigationsgeräte)
Mobile Content – Inhalte die immer abrufbar sind. Ebooks, Musik, Videos, etc
Mobile Services – Dienstleistungen die einen Mehrwert bringen. Wetterapp, Schneeradar, Finanzen etc.
Mobile Payment – Zahlen per Handy. Per Paypal und Visa schon möglich.
Mobile Games – Klar oder?
Mobile Coupouning – Hier kann man die Rabattmarken im Café seines Vertrauens einlösen.

Tag 297

Social Commerce
Ist ein Mashup Mix aus Social Media und E-Commerce (Bedarfsdeckend).
Social Commerce ist bedarfsweckend, dass heißt, ich werde zu einem Produkt animiert.
Hier wird neben dem Shop auch gleich das souoziale Netzwerk mitgeliefert.

Facebook Commerce
Was mit dem like Button begann, ging über die Facebook Credits bis zu den Facebook ads.
Seit 2011 gibt es die Facebook Commerce Stores. Alleine was sich am Werbeanzeigenmanager in den Tagen verändert hat, ist der Wahnsinn.
Die Möglichkeit über Facebook auch Dinge zu verkaufen, wird in meinem Umfeld gar nicht genutzt. Auch eine Verlinkung zu Pinterest ist momentan nicht zu finden. VIelleicht bin ich einfach zu alt:-)

Groupon
Couponing = Mit Hilfe von Gutscheinen kann man Preisnachlässe ergattern.
https://www.groupon.de
Wie funktioniert das System?
Man meldet sich per Mail an, und bekommt „exklusiv“ super Schnäppchen zugesendet. (z.B Musicalkarten in Stuttgart zum halben Preis etc.)

Für Unternehmen die auf die die Lager leer räumen wollen, ist das eine prima Sache. Hier findet der findige Schwabe alles: Wellness, Essen, Trinken, Reisen, Shopping, sogar die Fahrzeugaufbereitung wird hier Städte bezogen angeboten. Ich habe mich angemeldet und warte gespannt, was da auf mich zukommt.

Tag 295

Seltsam. Wieder mal so ein kleiner Rohrkrepierer. Drei Seiten verschwende ich über einen Anbieter namens SCVNGR, der mittlerweile thelevelup.com heißt und eine App für Restaurants anbietet.
Warum ich aber mit einer eigenen App meine Kunden anlocke soll, verstehe ich ehrlich gesagt nicht. Es ist wohl einfacher, die Kunden über facebook zu bespasen. Was vielleicht Sinn macht, ist für Firmenkunden die ihr Essen vorher bestellen möchten und man damit die Leute bindet. Für Ulm? Uninteressant.
Genial. Ich werde auf yelp.de verwiesen, eine Bewertungsplattform im Netz. Super, der letzte Eintrag ist von 2014.
Puh. Na ganz toll. Wer lange bei yelp dabei war, gehört zur Elite und kann an Sonderverantaltungen teilnehmen. Hahaha. Das wa reine Zeitverschwendung. Die Firma geht gerade den Bach runter:-)

Tag 294

Google Places/ Maps
Der Platzhirsch hat es da einfach. Bietet Google doch mit Google Earth, Google Maps und Google Places gleich drei Schnittstellen an, um seine zukünftigen Anzeigekunden abzukassieren.

Google Places:
Hier kann der Nutzer über Android oder auf Ios Basis den Service von Google nutzen: Sehenswürdigkeiten, Geschäfte, Cafes, alles interessante wird hier angezeigt. Wer will kann in den Map Modus wechseln.
Die Plätze können natürlich auch bewertet werden. Bei der Recherche von Bekannten und Ihren Firmen komme ich eher zu einem ernücjternden Ergebnis. Als Inhaber einer Firma kann man natürlich seinen Firmensitz eintragen lassen. Dies setzt allerdings ein Google Konto voraus.
Privatpersonen können ebenso Plätze bewerten. Diese werden aber nur innerhalb des Freundeskreises angezeigt.

Google Maps ist mittlerweile das meistgenutze Navigationsapp der Welt. Kein Wunder, haben doch die Hälfte der Smartphones weltweit das von Google freigestellte Betriebssystem Android.
Das vektorbasierte Kartenmaterial kann für Firmenzwecke auch angepasst werden.

Tag 293

Heute wird es knifflig.
Ich soll mich mit dem Anbieter Foursquare auseinandersetzen, der aktuell leider auf dem absteigenden Ast ist.
Ich installiere die App und stelle fest, dass von meiner Lieblingskneipe die letzte Bewertung aus dem Jahre 2014 ist. Nun denn, auch wenn mir bei Dauernutzung einen Haufen „Badges“ versprochen werden, und ich endlich bis zum Bürgermeister aufsteigen kann, der Hase ist tot.
Gutscheine gibt es hier schon lange keine mehr, Gewinnaktionen sowieso nicht.
Ich werde auf das Profilbild eines Heavyusers verwiesen. Die Ergebnisse über meine Heimatstadt sind fade. Da findet man mittlerweile über Facebook mehr. (inklusive Bewertungen) Und da haben wir auch schon den Übeltäter, warum Foursquare den Bach runtergehen muss. Facebook bietet mit Places gleich den kompletten LBS Service innerhalb der App an, die Community ist riesig und erreicht auch den Durchschnittsuser.
Facebook geniest seltsamerweise ein riesen Vertrauen. Hier werden fleissig Ortsangaben via Fotos, Ereignisse und Lebensereignisse gemacht. Ich bin mir jetzt nicht sicher, ob allen klar ist, was sie da eigentlich preis geben:-)

Tag 290

Location Based Services – ortsbasierte Dienste
Abk: LBS – Kennt man spätestens aus den Navigationsgeräte. Via GPS, GSM, RFID oder Bluetooth werden die Standortdaten erfasst. Wir unterscheiden in unterschiedlichen

Kategorien:
Sicherheits/Notrufdienste
Gebührenbezogene Dienste für Mobilfunktarife
Servicemöglichkeiten wie City Guides oder Restaurantführer
Positionsdienste: Tracking oder Navigation
Social Media Netzwerke (Facebook)

Funktionsweise:
Via Internet/ Gps werden die Date ausgewertet und gehen über das Netz an den Anbieter.
Was früher über das Internet ging, wird heute gängiger weise über die eingebauten GPS Empfänger gesteuert.

https://de.wikipedia.org/wiki/Standortbezogene_Dienste

Die Verknüpfung von Navigation und Stadtbesichtigung ist ein grosses Thema. Wer schon mal in Berlin oder Hamburg unterwegs war, weiss wie wichtig diese Dienste mittlerweile im Stadtmarketing geworden sind.
Im Gamingbereich weiss spätestens jeder, dass nach PokemonGo die LBS basierten Spiele gut funktionieren.

Die bayrische Landeszentrale für Medien beauftragte 2014 die Firma Goldmedia für eine Studie. Die sehr interessanten Ergebnisse findet ihr hier.
https://www.goldmedia.com/publikationen/studien/mobile-interac/location-based-services-monitor-2014.html

Wo wird der Dienst am meisten genutzt?
Tourismus 24,7%
Beförderung und Verkehr: 12,9%
Maps und Ortung 11,4%
Sonstige: 10,7%
Gastro: 9,5%
Shopping und Einkauf: 8,2%
Social Media: 5,5%
Taxi: 5,1%

Aufgrund des mangelnden Datenschutzvertrauen hat es mit dem großen Boom ein wenig gedauert.