podcast

Tag 166

Audiopodcast ive:
Audioboo -jetzt audioboom, ein britischer Audiodienst bietet die Möglichkeit an, 5 Minuten Audionaufnahmen direkt zu veröffentlichen.

Das ist also fast wie live?

Nutzerzahlen werden nicht angegeben, dafür aber über 6000 strategische Partner (BBC, Reuters etc)

Mitterweile bietet die Plattform Video und Podcast über Werbung zum Geld verdienen an. Ich registriere mich zu Testzwecken. Wer selber Podcasten mochten, muss noch ein paar weitere Details angeben.
Nach der Registrierung bekomme ich
If your content is a good fit we’ll be in touch.
Nun denn…
Ich habe mich dazu entschlossen, dass Dingens mal auszuprobieren…
http://de.1000mikes.com ist die wohl einfachste Radiosendung der Welt. Hier wird mit dem Handy aufgenommen. Da dies auf Deutsch ist?

Werde ich wohl eher hier einen Account nutzen – weitere Infos gibt es später…Muss aufs Rad…

Tag 165

Puh – Podcast Wüste Ulm * – Ich verfange mich in Recherche.
Bis auf Radio Free FM und der Campuswelle gibt es nur Karteileichen im Audiobereich die vor 2013 nichts mehr veröffentlicht haben.

Die Links zu Mercedes Benz und dem Projekt Mixtape sowie der Link zu Bayer wurde eingestellt. Das Berliner Projekt Podcast Jam wurde 2010 eingestellt und niche11 aus München gibt es schon nicht mehr.  Die Links zu Greenpeace, Edeka und Lawpodcasting sind veraltet oder verweisen ins Nirvana. Weia. Das ist schlecht.
Warum also eigene Promo machen?

Die Podcast Szene in Deutschland ist klein, und wächst laut ARD und ZDF Onlinestudie.

Nur?

Warum Audio produzieren wenn Video doch viel einfach ist? Ein Vergleichsklick und eine Suchanfrage bei Youtube offenbart erschreckendes…Ich schreibe eine Mail an die SGD. (*In einer früheren Version hieß es „Deutschland“ wurde aufgrund eines berechtigten Hinweises über die Kommentarfunktion unten geändert)

Tag 164

Tipps und Tricks

Vereinfache die Sätze. Je kürzer und verständlicher, umso besser.
Der Trick ist dabei, nicht zu sachlich zu sprechen, sondern locker und flockig.
Fremdwörter weglassen.
Keine Schachtelbausätze mit trölf Millionen Kommas.
Benutze viele Verben, umschreibe humorvoll den Inhalt.
Zahlen und Größen Bildlich darstellen.
Du darfst Wörter wiederholen. Ein Texter versucht das Wiederholen von Wörtern zu vermeiden. Diese Regel braucht man bei Podcast wohl nicht.

Ein sehr gutes Buch zur Inspiration ist „Kreativ schreiben für Dummies“.
Einen langen aber recht informativen Artikel zu typischen Anfängerfehlern findet Ihr hier und eine Schnellanleitung gibt es bei Chip nach zu lesen.

Markting:
Eine gleichbleibende Begrüssung ist nicht zu unterschätzen.
(Man denke nur an Frauke Luuuuudowig und ihr „Alles wird gut“)

Jede Fernseh- oder Radiosendung hat einen Jingle. Klar das wir da auch einen brauchen. Selbermachen ist klasse, wer das nicht kann, sollte sich gemafreie Musik besorgen.
Vorgefertigte Loops  wie die Presets von Apple etc. sind mittlerweile schon ausgelutscht. Dann lieber etwas neues basteln.
Wem das zu viel ist, kann bei Jamendo gute Musik und Jingles entdecken.
Wer sich selbst auf gemafreie Musik raussuchen möchte, sollte sich bei Bands und Künstlern immer schriftlich über das genutzte Material absichern und anstandshalber natürlich nachfragen.

Intro (zur Begrüssung) Outro (Zum Abschied) Trenner (musikschlisches Zwischenstück bei News oder neuen Kapitel).

Taktung und Regelmässigkeit – das sind wir einfach von den guten alten Fernsehzeiten tatsächlich sozialisiert. Sonntag 20.15 Uhr ist Tatort Zeit! Und? Weniger ist mehr – immer daran denken.

Tag 163

Enhanced Podcast = ein längerer Podcast in AAC (m4a) Version. Der Podcast wird in eine Diashow verwandelt. Windowsnutzer können hier Podreel http://podreel.com für die Kapiteleinteilung nutzen, bei Apple Usern geht das über Garage Band. Anbieten sollte man aber beide, die mp3 und die m4a Version, da nicht alle Programme kompatibel mit dem m4a Format sind.

Rss Feed – ich verplempere viel Zeit auf meinem Google Account und wundere mich, dass ich 17 RSS Abonnenten habe. Feedburner….damit komme ich nicht wirklich klar…

Tag 162

In der heutigen Lehreinheit geht es um die Vorbereitung für einen Podcast:

  • Achten Sie auf eine leise Arbeitsumgebung. (Es kommt nicht wirklich gut, wenn die Waschmaschine im Hintergrund rumfuhrwerkt oder der Lüfter des Rechners die Aufnahmen zerstört).
  • Ruhe bewahren – Sprachaufnahmen sind am Anfang immer etwas verstörend. Legen Sie sich Ihre Notizen oder Ihre Fragen zurecht. Denken Sie daran, es ist nicht live, sie können jederzeit die Aufnahmen schneiden.
  • Legen Sie Sicherungskopien an:-)
  • Sprechen Sie in einem gemütlichen Tempo
  • Halten Sie eine Konstanten Abstand zum Mikrofon – ein Poppschutz hilft

Schnitt:
– Schnitte sollte man nicht hören
– Vermeiden Sie lange Pausen, Nebengeräusche und grobe Versprecher und schneiden Sie die Notfalls heraus.
– Vorsichtig bei Atemgeräuschen, die gehören zum Teil zum natürlichen Sprachfluss. Also nicht alles weg holzen, das klingt dann sonst sehr unnatürlich.

Komprimierung und Lautstärkeanpassung.
Da muss ich passen, habe ein Homerecordingstudio und kann mit den tausend angebotenen Opensource Programmen nichts anfangen. Leider ist das Lehrmaterial auch hier veraltet. Da gibt es sicher gute und günstige Lösungen.

http://www.razorsocial.com/best-podcast-software-and-tools/
http://www.spiegel.de/netzwelt/apps/die-besten-podcast-apps-fuer-ios-und-android-a-993542.html

Und dann? Die Wav Datei als Mp3 mit 128 kbit/sec exportieren. In Ihrem Audioprogramm sollte es die Funktion geben. Damit ist gesichert, dass Sie Sie eine ausreichende Audioqualität bei geringster Datengröße erreichen.

Metadaten:
Die ID3 Daten, sind die Angaben zu ihrem Stück, welche der Zuhörer auf seinem ipod oder auf seinem Abspielgerät sieht. Vermeiden Sie den Arbeitstitel „meineerste.mp3“ sondern geben Sie dem Kind einen vernünftigen Namen. „Podcast über das unterschiedliche Fussnägelwachstum bei manisch depressiven Menschen.mp3“ Also vor dem Abspeichern bitte alle Daten wie Titel, Künstlername, albumtitel und Podcasttitel angeben.

Tag 160

Das Konzept für einen erfolgreichen Podcast.
Teures Aufnahmematerial kann helfen, schafft aber keine Inhalte.
Deswegen sollte man sich vorher Gedanken über den Inhalt machen. Soll es ein Tagebuch, ein Blog, ein Interview oder eine Reportage sein?
Wenn wollen wir erreichen? Zielgruppe, Kunden, oder Techniker?
Taktung und Dauer spielen eine wichtige Rolle. Welchen Mehrwert bieten wir und warum soll der Hörer wieder kommen?
Video eher wie Audio?

Zum Material:
Sehr gute Eigenschaften haben heut zu Tage die Handys (Die Sprachaufnahme von heute ist mit dem Iphone gemacht). Wer mit der Sprachaufnahme von Apple einmal herum experimentiert hat, wird erstaunt über dessen Qualität sein. Die Mikrophone von Laptops können natürlich auch genutzt werden, allerdings empfehle ich ein USB Mikro, die bekommt man im Netz schon für günstig Geld. Apple Nutzer können sich Garage Band anschaffen, wenn es nicht schon auf dem Rechner vorinstalliert ist.
Da ich Logic Nutzer bin kann ich leider keine Empfehlung für kostenlose Audiosoftware anbieten. Es gibt aber genügend Open Source Möglichkeiten im Netz. Testberichte dazu gibt es hier auf Chip.

Tag 159

Es gibt drei Arten einen Podcast zu nutzen. Den Stream, den Download oder das Abo über RSS.

Bei der Recherche im Netz und den angebenen Internetadressen gibt es erstaunliches zu finden.

Das Video ist auf den Vormarsch. http://kinderwahnsinn.com – ist eine Podcast Seite mit Tonnen an Kindergeschichten.
Unter www.podcast.de findet ihr Tonnen an Podcast über die verschiedensten Themen. Interessant hierbei? Der Audiodatei wird bei privaten Anbietern natürlich Werbung vorgeschaltet.

Auf www.podster.de geht es ein wenig rustikaler zur Sache. Hier wird auf externe Links hingewiesen. Wer genau hinsieht, kann die Sendungen auch direkt auf der Webseite anhören.
Hier gilt? Man findet tatsächlich alles. Von Pornoproduzenten über Yoga bis hin zur Politiksendung.
Unter Second Unit gibt es Tonnen von Filmkritiken in Videoform.

Auf der Spree oder Isarrunde findet ihr Videos mit Themen zur Medien und Computer landschaft. Web TV Talk nennt sich das dann.

Tag 158

Na dann mal viel Spass – das Thema erklärt sich selbst:-)

Podcast = setzt sich zusammen aus Ipod und Broadcast und kann in den Formaten pdf, Audio und Video (Vodcast) erstellt werden. Podcast setzten sich aus oft aus mehrere Episoden zusammen.

(Im neuen Itunes 12.4.1. Manuel über „Menü bearbeiten“ im Itunes Store hinzugefügt werden –  die werden wohl versteckt damit man sich mehr mit dem eigenen Streamingdienst auseinander setzt:-)
Wer Podcasts abonniert muss keine Angst vor Kosten haben, 99 5 des Angebotes sind umsonst. Podcasthörer sind überwiegend Männer mittleren Alters, gut gebildet mit ordentlichen Verdienst. Nachdem in den ersten Jahre nach 1998 die Nutzerzahlen eher im unteren Bereich rum lümmelten, verdoppelte sich die Nutzerzahl auf 13% im Jahr 2015.
Quelle: http://www.ard-zdf-onlinestudie.de/index.php?id=519
Ob dies eine langwieriger Trend ist?
Schwierig schwierig…im privaten Umfeld kenn ich eigentlich nur eine Person die regelmäßig Podcasts abonniert.

Der Vorteil von Podcasts:
– günstiger Kommunikationskanal
– Zeitersparnis durch zuhören der eigenen Radiosendung
– Abonniermöglichkeit via RSS

 

Wer Videocast`s von mir sehen möchte? Kann dies natürlich auf meinem Youtubekanal von Stadtkindwandern.de machen…das wahre und einzige Onlineding für Outdoor und so…