Social Media Guidelines

Tag 340

Nach zwei Tage Skimassaker bin ich wieder unter den Lebenden angekommen:-)

Portale:
Firmen geben hier Lieferanten, Zulieferern oder Händlern die Möglichkeit, in einem geschützten  Bereich zu kommunizieren. Egal ob es um Lagerbestände, Neuheiten oder um Werbemassnahmen geht, die Kunden können hier auf eine angenehme Weise in Kontakt treten. Die Einflüsse von Socialsoftware sind natürlich schon vertreten. Leider werden hier auch keine graphischen Beispiele gezeigt. Das Lehrheft ist veraltet und sehr theroretisch aufgebaut.

Die sechst Kernelemte des Social Intranets
– Den Mitarbeiter den konkreten Nutzen der neuen Arbeitshilfsmittel klar machen – bedeutet schulen, schulen, schulen.
– Führungskräfte einbinden – schafft Glaubwürdigkeit und Akzeptanz
– Nicht von heute auf morgen in eine offene Arbeitsweise umstellen. Am Anfang könnten Arbeitsgruppen und kleine Teams unter Anleitung an die Nutzung von Blogs, Wikis und Social Network herangeführt werden.
– Loben:-)
– Zeitaufwand im Auge behalten. Die neue Arbeitsumgebung muss erst kultiviert werden und kann nicht von heute auf morgen, technisch argumentiert, zu neuer Blüte heranwachsen.
– Die Erwartungshaltung real sehen – das Projekt braucht Zeit und sollte nach und nach aufgebaut erden.
– Social Media Guidelines

Hier ein interessanter Link : Die besten Collaboration Tools

Tag 220

Dieses Lehrheft ist sehr grausam. Erstmal hat man keinen Bezug zu tatsächlicher Diagnosesoftware, und wird in jeden Kapitel mit dem Hinweis auf das nächste Kapitel abgespeist. Gruselig.

Der Verfasser der Zeilen ist nicht dazu in der Lage, das SMMM Model vernünftig zu erklären. Nach einiger Recherche stolper ich über folgende Artikel.

http://www.social-media-excellence.de/social-media-maturity-model/
http://www.monitoring-blog.de/tag/social-media-maturity-model/

Es werden Strategy, Execution, Interaction, Organisation, Analytics & Reporting und Monitoring & Measurement als sechs Dimensionen für die effiziente Weiterentwicklung angeben – Nur was die genau machen fließt nirgends in das Nirvana von Worthülsen.
Puh? Ich sehe mich genötigt eine Email zu schreiben.
Cool. Es werden 80 Fragen zur Bestimmung „Wo befindet sich ihr Unternehmen im Internet“ durch das SMMM Model gestellt. Nur, wo sind diese nachzulesen?
Nun ja, nach der Analyse wird das Unternehmen in die vier Gruppen Explorer, Optimizer, Enabler und Champion eingeteilt und klassifiziert. Super – Aufgrund der Antworten auf die geheimen Fragen? Nur, wenn man die Fragen nicht kennt?

Tag 152

Social Media Guidlines – Was muss rein?
Email:

  • Zeitfenster für die Privatnutzung des Internets am Arbeitsplatz
  • Klare Trennung von privaten und betrieblichen Emailaccounts
  • Gezielte Auswertung und Sanktionierungen bei Missbrauch (bis hin zur Kündigung)
  • Kontrolle von privaten Emails durch Ausnahmegenehmigung zum Schutz vor Betriebsgeheimnissen und Virenschutz. (Hier hilft einfach? Keine privaten Emails checken)

Social Media Policy (Regelt das Verhalten für die Sozialen Medien)

  • Zeitfenster während der Arbeitszeit
  • Eigenverantwortung der Mitarbeiter schulen.
  • Kennzeichnungspflicht zur Unterscheidung von privaten und geschäftlichen Meinungen
  • Auf gebotene Vorsicht für den Umgang mit Firmeninternas hinweisen
  • Hinweis zur allgemeinen Netiquette
  • Schulung zum Thema Urheber / Marken / Wettbewerbsrecht
  • Schulung Sicherheit (Viren/Trojaner etc.)
  • Schulung zur Spamvermeidung
  • Auf Ansprechpartner bei Fragen hinweisen
  • Rechtsbelehrung bei Verstößen gegen die Social Media Policy
  • Schulung zum Thema Zitate und Links
  • Marketingstrategien für die eigenen Präsentation anbieten
  • Fairer Umgang mit Konkurrenten
  • Gehen Sie mit Fehlern offen um

 

Eine generelle Schulung zum Thema Netigquette halte ich für sinnvoll. Hier sollte noch einmal auf grundsätzliches eingegangen werden. Keine Diskriminierung gegenüber Hautfarbe/ Nationalität und Glauben. Ein respektvoller Umgang muss gewährleistet sein.

Einen interessanten Artikel zum Thema findet ihr auf allfacebook.

Tag 151

Social Media Guidelines im Unternehmen.

Laut einer Umfrage nutzen sehr viele Arbeitnehmer während der Arbeitszeit die Sozialen Netzwerke wie Xing oder Facebook.

Einmal für private Zwecke, zum Teil aber auch um mit Kunden oder Kollegen in Kontakt zu bleiben. Das sie mit diesen Verhalten gegen die Guidelines des Unternehmens verstossen ist den meisten egal oder nicht bewusst. Gruselig ist, dass knapp ein Drittel der Unternehmer in Deutschland nicht einmal Guidlines aufgesetzt haben.  Der geschätzte Schaden geht laut eines Artikel des Handelsblattes in die Billionenhöhe.

Also was tun, wenn Profis sich aus dem zu lockeren Verhalten der Mitarbeiter Sicherheitslücken entstehen? Den Zugang noch mehr einschränken?

Hier hilft nur schulen, schulen, schulen. In der heutigen Arbeitswelt kommt man um die sozialen Netzwerke nicht mehr herum. Die Eigenverantwortung gerade an jüngere Mitarbeiter kann ganz einfach über Workshopmaßnahmen und vernünftige Guidelines sensibilisiert werden.

Und? Ganz wichtig. Sind keine Vereinbarungen zwischen Arbeitnehmer und Arbeitgeber getroffen worden, haftet bei rechtlichen Verstößen immer der Bereitsteller des Anschlusses. Eine vernünftige Absprache sollte also mit den Angestellten getroffen werden.

 

Tag 150

Ein Lehrvideo mit anschliessenden Lernquiz auf Wavelearn wird angeboten. Nach vier Tagen Berliner Wahnsinn eine gute Ablenkung.

Thema Heute:

Social Media Guidelines / Richtlinien für soziale Medien:

  • Freie Meinungsäusserungen gilt natürlich auch in den sozialen Medien. Das Recht darauf heisst aber nicht dieses auch gedankenlos zu nutzen. Also? Keine Lästereien über die Kollegen oder die Firma.
  • Kennzeichnen Sie Ihre eigene, private Meinung eindeutig.
  • Authentisch und ehrlich bleiben, verstecken Sie sich nicht hinter einer Maske. Menschen lieben immer nur das Original.
  • Unternehmensinternas bleiben im Unternehmen, egal ob im Netz oder privat.
  • Das Internet vergisst nichts, egal ob private Partybilder oder die Erlebnisse aus dem Urlaub. Eigenverantwortlich bleiben heisst hier die Devise.
  • Denken Sie immer daran. Ihre Informationen können von vielen Menschen eingesehen werden (Vorgesetzte, Journalisten, Kollegen, Freunde)
  • Beachten und respektieren Sie die Urheberrechte von fremden Inhalten und bei eigener Veröffentlichung die notwendigen Verweise.
  • Freundlich bleiben. Hater will keiner. Bleiben Sie respektvoll und anständig in Ihren Aussagen.
  • Private Gespräche werden Privat geführt und nicht über den Arbeitsplatz.
  • Transportieren Sie die Werte der Firma nach außen. Seien Sie höflich, sachlich und professionell.

Nach vier Tagen Berlin hilft hier nur noch die große Tasse Cafe