Social Media Monitoring

Tag 342

Psst. Was kam wohl heute dran? Na klar, erst mal eine dreiseitige Zusammenfassung! Und zum guten Glück noch was? Eine Graphik mit einer Marktübersicht der Anbieter von 2009! Was ein Quatsch! Große Überraschung? alfresco.com hat schon seit geraumer Zeit keinen freien Zugang mehr. Am Ende wird eine Armada aus Firmen angeboten. Wie bescheuert ist das denn? Anstelle sich auf eine zu konzentrieren, um da die wesentlichen Möglichkeiten darzustellen, werde ich mit Anbieter erschlagen. Die meisten haben eine Preisstaffelung, da wird es einem Angst und Bange. So als kleiner Musikunternehmer.
Das war heute ein Zeitfresser. Hätte ich mir sparen können.
Ach ja, das Trostpflaster? Bin wenigstens fertig geworden. Die nächsten Tage heisst es Abschlußarbeit schreiben.

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Tag 220

Dieses Lehrheft ist sehr grausam. Erstmal hat man keinen Bezug zu tatsächlicher Diagnosesoftware, und wird in jeden Kapitel mit dem Hinweis auf das nächste Kapitel abgespeist. Gruselig.

Der Verfasser der Zeilen ist nicht dazu in der Lage, das SMMM Model vernünftig zu erklären. Nach einiger Recherche stolper ich über folgende Artikel.

http://www.social-media-excellence.de/social-media-maturity-model/
http://www.monitoring-blog.de/tag/social-media-maturity-model/

Es werden Strategy, Execution, Interaction, Organisation, Analytics & Reporting und Monitoring & Measurement als sechs Dimensionen für die effiziente Weiterentwicklung angeben – Nur was die genau machen fließt nirgends in das Nirvana von Worthülsen.
Puh? Ich sehe mich genötigt eine Email zu schreiben.
Cool. Es werden 80 Fragen zur Bestimmung „Wo befindet sich ihr Unternehmen im Internet“ durch das SMMM Model gestellt. Nur, wo sind diese nachzulesen?
Nun ja, nach der Analyse wird das Unternehmen in die vier Gruppen Explorer, Optimizer, Enabler und Champion eingeteilt und klassifiziert. Super – Aufgrund der Antworten auf die geheimen Fragen? Nur, wenn man die Fragen nicht kennt?

Tag 218

Geniale Zeitverschwendung. Es werden mir einige Social Media Monitoring Anbieter vorgeschlagen. Nach der gefühlt trölften Ankündigung „….lernen sie im nächsten Kapitel“ wird ein faszinierendes Trumpfazit eingebaut. „Sie haben jetzt ein Überlick über kostenlosen Anbieter – die bringen aber kostenlos nicht sehr viel – stellen Sie sich also bitte die Frage – brauchen Sie das – und auf welchen Social Media Kanälen sind Sie überhaupt vertreten – recherchieren sie das vorher – nutzen sie eine Testversion – wir warnen Sie, SMM Tools können sehr viel Zeit in Anspruch nehmen…“

Leute? Dafür brauche ich keine 3 Seiten Wortakrobatik…Dann wird mir mit lustigen Bilden die Software folgender Inhalt verkauft…

„…Damit können hier nur Richtwerte vermittelt werden, aber keine validen Aussagen…“

Nach weiteren Blabla dann endlich der erlösende Satz!

„…Nach Bearbeitung der vorigen Abschnitte sollten Sie die Relevanz des Social Media Monitoring für alle Kommunikationsdisziplinen jetzt richtig einschätzen können und in der Lage sein, Social Media Monitoring strategisch in die Unternehmensprozesse – vor allem auch im Marketing – einordnen zu können…“

Nö…so nicht Kinder…Da hilft nur selber machen und einen Testzugang bei brandwatch legen…Aber? Dieser Kapitelinhalt war definitv genaus lehrreich, wie die Werbeemails die wir täglich über unsere furchtbar schlechte SEO Platzierung bekommen…ARRRRG!!! Ich spreche vor lauter Wut piratisch.

 

Tag 215

Die Fragen des Paymay an mein Unternehmen…

– Kenne ich meinen Ruf im Internet?
– Kenne ich meinen Kunden?
– Wie bewerten mich meine Kunden?
– Was kritisieren meine Kunden im Netz?
– Was kann ich durch die Analyse der Kritik besser machen?
– Kann die Kundenkritik das Produkt optimieren?
– Wie schnell reagiert der Service?
– Was macht die Konkurenz?

Grundsätzliche Gedanken:
– Warum soll das Social Media Monitoring durchgeführt werden?
Zur Kommunikationsstrategie, Branchenüberblick oder für die Verbessererung des Kundendialoges und der Kundenzufriedenheit?

– Welche Plattformen müssen überhaupt beobachtet werden?

– Auf welcher Sprache, in welcher Region soll gesucht werden?

– Wie Wichtig ist Monitoring in Echtzeit?

– Welche Messgrößen sind Relevant? Followerzahlen, Likes und Fans oder soll der Inhalt der Kommentare auch noch ausgewertet werden?

Ich setze mich mit Hootsuite auseinander…erstmal im Gratisaccount. Finde es nicht gut…da muss sich der Kerl erstmal einlesen…Ich setze mich mit Netvibes auseinander. Hm…HMMMMM…HMMMMMMMMM…

Tag 214

Social Media Monitoring – das ist die Überschrift des neuen Lehrheftes. Ich bin gespannt. Vielleicht kann ich ja danach die Tonnen an Werbeemails über die Suchmaschinenoptimierung SEO richtig einschätzen:-)

Wiki meint: Webmonitoring ist die zielgerichtete Beobachtung, Extraktion, Analyse und Aufbereitung von Nennungen zu Unternehmen, Marken, Produkten, Personen, Nachrichten oder Themen im World Wide Web

Social Media Monitoring = Hier werden die Inhalte von Usern ausgewertet.
http://www.social-media-monitoring.org/definition.htmhttp://www.social-media-monitoring.org/definition.htm

Für Firmen schon eine Hausmarke. https://www.kununu.com/de Hier wird der Arbeitgeber bewertet. Was im privaten mit den Bewertungen von Einkäufen funktioniert, gibt es natürlich in der Wirtschaft auch. Hammerhart. Da lernt der Musiker einiges dazu. MC Do in München bekommt 3,5 von 5 Sternen und Amazon auch 3?

Mein Hausarzt hat auf http://www.docinsider.de leider nur 3 von 5 – Warum? Was hat er euch angetan?

Nun denn – das Bewertungssystem funktioniert ja auch über die Facebook Fanseiten und ist bei Amazon/Ebay/Schlagmichtot schon lange Normalität. Weia. Laut einer Studie des BIG vertrauen 72% der Nutzer den Bewerungen der Onlinecommunity, 69% suchen gezielt nach Verbraucherbewertungen, 75% informieren sich vor dem Kauf eines Produktes online und 40% lesen die Bewertungen auf dem handlichen Mobiltelefon mitten im Laden.

Da staunt der Musiker. Denn? Paranoide werden verfolgt. Produkte mit 4,5 von 5 Sternen verkaufen sich dreimal besser als reine 5 Sternebewertungen – Warum – Klar, die 5 Sternebewertung könnte doch gefälscht sein! Hier ein lesenswerter Artikel auf contentmanager.de

Gruselige Erkenntniss? 55% der negeativen Bewertungen können ohne das Prodkut zu ändern beeinflusst werden. Hier können eine schlechte Bedienungsanleitungen, Titel, Lieferzeiten, Kundendienst oder die Verpackung eine Rolle spielen. Die Unternehmen, die ein vernünftiges Rating Monitoring betreiben, sind da natürlich im Vorteil und können dementsprechend schnell reagieren.

Eine Frage bleibt am Ende – Sind wir Schafe?