Social Network

Tag 341

Puh. Mal wieder.
ROI – Return of Investment
Dieser alte Hut wird wieder über zwei Seiten gekaut. Es scheint wohl ein immer wieder kehrendes Mantra zu sein, dass Social Media keine vernünftige Kostenanalyse betreiben kann. Wer immer noch mit alten Rechenwegen versucht zu arbeiten, wird hier natürlich auf die Knie fallen.

Ein amüsanter Ansatz ist, was würde Unternehmen fehlen, die auf Social Software verzichten?
– Gescheiterte Projekte vermasseln den Anschluss an neue Software
– Wird Facebook, youtube und Pinterest gesperrt, verliert das Unternehmen den aufstrebenden Nachwuchs? Das finde ich gewagt. Zum einen. Wer sperrt heute noch Facebook und ist eigentlich nicht jedem klar, dass die Mädels und die Burschen über die viel angenehmeren Smartphones ihre privaten Kontakte zweihundert Mal am Tag checken?
– Das wichtigste Argument! Die Konkurrenz macht es schon und hat viel mehr Vorteile davon!!! Äh, nö. Das ist Quatsch.

So. Wieder einmal 5 Seiten mit zeitfressenden Halbwissen vergeudet. Am aller schönsten fand ich den Satz: …Letztendlich bietet dieses Modell wenig Perspektiven…wir beenden unsere Betrachtung zur Erfolgsmessung…

Was Mitarbeiter wollen und Social Software ermöglicht – hier eine Gegenüberstellung von Anne Marie McEwan, was Social Software leisten kann.
– durch Zufall andere Menschen entdecken und auf neue Ideen kommen
– das persönliche Netzwerk innerhalb der Firma erweitern
– Informationen und Meinungen zu teilen
– Sich selbst mit einem Profil darstellen
– Freuden finden
– Andere unterstützen
– Teamarbeit
– Individuell und in der Gruppe lernen

Die Erklärung warum es nicht funktioniert?
Der „Taylorismus“ des 19. und 20. Jahrhunderts gibt genaue Arbeitsvorgaben vor. Diese können klasse kontrolliert werden. Durch die enge Arbeitsweise wird der Mitarbeiter aber unfähig eingeständig zu entscheiden. (was ich jetzt persönlich für einen absoluten Blödsinn halte. Es gibt einfach zu viele Menschen, die das von Haus aus entweder nicht können oder zu bequem sind.)
Die heutige Anforderung (da stimm ich jetzt zu) ist. Flexibel, kreativ, eigenständig, fachlich kompetent sollte die heutige Arbeitsbiene sein. Blöd aber, wenn die Unternehmensstrukturen immer noch die Alten sind:-)
Hier wird jetzt ein neues Fass aufgemacht und angeschnitten. Social Software hat natürlich seinen Platz in neuen Unternehmensstrukturen und auch massgeblichen Anteil.
Welchen? Wird in den Heft natürlich nicht verraten.

Tag 340

Nach zwei Tage Skimassaker bin ich wieder unter den Lebenden angekommen:-)

Portale:
Firmen geben hier Lieferanten, Zulieferern oder Händlern die Möglichkeit, in einem geschützten  Bereich zu kommunizieren. Egal ob es um Lagerbestände, Neuheiten oder um Werbemassnahmen geht, die Kunden können hier auf eine angenehme Weise in Kontakt treten. Die Einflüsse von Socialsoftware sind natürlich schon vertreten. Leider werden hier auch keine graphischen Beispiele gezeigt. Das Lehrheft ist veraltet und sehr theroretisch aufgebaut.

Die sechst Kernelemte des Social Intranets
– Den Mitarbeiter den konkreten Nutzen der neuen Arbeitshilfsmittel klar machen – bedeutet schulen, schulen, schulen.
– Führungskräfte einbinden – schafft Glaubwürdigkeit und Akzeptanz
– Nicht von heute auf morgen in eine offene Arbeitsweise umstellen. Am Anfang könnten Arbeitsgruppen und kleine Teams unter Anleitung an die Nutzung von Blogs, Wikis und Social Network herangeführt werden.
– Loben:-)
– Zeitaufwand im Auge behalten. Die neue Arbeitsumgebung muss erst kultiviert werden und kann nicht von heute auf morgen, technisch argumentiert, zu neuer Blüte heranwachsen.
– Die Erwartungshaltung real sehen – das Projekt braucht Zeit und sollte nach und nach aufgebaut erden.
– Social Media Guidelines

Hier ein interessanter Link : Die besten Collaboration Tools

Tag 337

Oh weh…Ich Schlamper habe vergessen nachzutragen…SORRY::::::::

Wiki:
Zusammengefasst.
Wiki in Unternehmen nur, wenn WYSISWYG (WhatYouSeeIsWhatYouGet) Software möglich ist Mitarbeiter die mit dem Urwicki und Html rumfroggen müssen, bleiben nicht bei der Stange. Was mich jetzt ein wenig traurig macht. Die Schreiber der Unterlagen bringen zwar Infos, die sind aber alle von den Presse und PR Abteilungen der Firmen geliefert. Denn? Einen wirklichen Einblick bekommt man nicht. Die Firmen lassen über die eigene Social Software viel zu wenig raus. Die Infos sind tatsächlich ein wenig unbefriedigend.

Blogs:
Hier ist schon mehr gegangen. Wir unterscheiden.
Personen bezogene Blogs
Anlassbezogene Blogs (Mitarbeiterlauf, Marketing, Jubiläum etc.)
Themen – Bereichsbezogene Blogs. Können technisch oder informativ aufgesetzt sein.
Seveiceblogs, Betriebsrat, Ausbildung etc…Die Zeitung innerhalb des Unternehmens

Executive Blog – So heißt es, wenn der Chef schreibt:-)
Doch das kann Tücken haben. Wenn die Belegschaft unzufrieden ist, entlädt der Wutangestellte mal schnell seinen angestauten Frust.

Wissenblog = Langfristig angelegt
Temporärer Blog – Aktion = Anlassbezogen

Warum Blogs?
– Blogs sind schnelle Medien und ersetzen die Firmenzeitung. Hier können News, Fragen in die Runde gestellt und kommentiert werden. Dies fördert die Unternehmenskommunikation und verringert den Emailverkehr.
– Blogarchive lassen sich gut katalogisieren und verschlagworten.
– Blogsoftware ist einfach zu bedienen.
– Blogsoftware ist günstig
– RSS macht das abonnieren einfach:-)

Tag 335

Vergessen nachzutragen…Sorry…

Was brauchen wir für ein soziales Netzwerk innerhalb einer Firma?
(Wer jetzt das Gefühl hat, ich wiederhole mich, kann sich den Inhalt des Heftes vorstellen:-)
Identitätsmanagement – Wird ein Mitarbeiter mit Bild und Profil dargestellt, fühlt der sich zum einen der Firma mehr verbunden und vereinfacht die->
Expertensuche im eigenen Netzwerk, da er ja auf jeden Fall über die Tags zu finden ist.
Serendipity – Interessante Profilseiten und deren Inhalte laden zum Netzwerken ein. Durch diese Zufälle können neue Impulse und Ideen enstehen.
Socializing/Networking – klar oder? Die Arbeitsbienen kommen sich näher.
Kommunikation – War das Intranet / Wiki nur ein Wissenspool, können über die neuen Chatmöglichkeiten andere Kommunikationswege genutzt werden.

Was ich ein wenig gruselig finde. Im ganzen Heft gibt es kein graphisches Beispiel für ein Social Network einer Firma.
Es werden Beispiele von BASF und T-Online aufgeführt. Allerdings ohne Beispiele. Das eine internationale Anwaltskanzlei mit 2500 Mitarbeitern ein Wiki einführt ist verständlich. Patentverfahren, Vertragsrecht etc. Da kommt schon was zusammen.
Klar ist es nett darüber zu lesen, das selbst die CIA ein eigenes Wiki hat.
Aber? Ist das nicht auch gefährlich?
Lasst mich mal eine Frage erlauben, was passiert bitte, wenn das Ding gehackt wird oder?
Was passiert mit relevanten Daten? Siehe Manning und der USB Stick?

Tag 329

Hm. Ich bin gerade bei Seite 27 von 100 angekommen und konnte alle Multiplechoicefragen beantworten. Steckt da ein Plan dahinter? Hm die Zweite. Ich könnte gerade ordentlich abkürzen. Auch gemein. Nun denn.

Software Suiten
Ein Unterschied zu Wiki`s: Softwaresuiten können neben der reinen Informationsebene auch Social Updates mit einfliessen lassen und bieten einen guten Mix an gebündelten Programmen für die Projektarbeit.
Durch die Aktualisierung der eigenen Daten wird der Arbeitsfluss am Projekt unterstützt.
Ein weiterer Vorteil. Die meisten Suiten bieten Applösungen an, während eine Wiki immer über den Handybrowser gestartet werden muss (Stimmt das? Da bin ich mir mit diesen Inhalt nicht wirklich sicher.)
Und, alle nutzen die gleich Tools, keiner wird im Team übervorteilt. Der vernünftige Umgang muss aber im Team erst gelernt werden, da alte Arbeitsgewohnheiten gerne die Oberhand behalten. Man schreibt lieber schnell eine Email, anstelle das Kommunikationstool der Software zu nutzen, die dann für alle einsehbar wäre. Das kann fatale Folgen haben. Wichtige Projektinformationen landen so gerne mal schnell im Nirvana. Hier hilft wieder der alte Socialmedia Grundsatz! Schulen, schulen, schulen.
Doch welche Software braucht man eigentlich?
Hier hilft wieder mal nur:
Bestandsaufnahme :

-Was brauche ich wofür?
-Was können die Mitarbeiter, welche Erfahrungen bringen sie mit?
-Welche Arbeitsbereiche sollen integriert werden (Dokumentation, Projekte, etc.) und -Welche Software ist schon verfügbar und wird genutzt?
-Zielvorgaben zum Projekt sollen genutzt werden
-Bei der Produktauswahl sollten die Mitarbeiter mit einbezogen werden. Gerne mal mit einer ordentlichen Testphase
-Kann die Software in der IT implementiert werden?

Und dann?
Dann dürfen die Kollegen ran. Der Zeitfaktor für die Einarbeitung darf nicht unterschätzt werden.
Was hilft?
-die neue Software ist alternativlos
-bei Schulungen auch auf die Unerfahrenen eingehen (eigentlich selbstverständlich?)
-Loben und lassen Sie Raum für Kritik und Diskussionsrunden.
-Akzeptieren Sie, dass es Zeit braucht, alte Gewohnheiten in den Arbeitsprozessen zu ändern.

Tag 328

Wiki
In einem Unternehmen können Wikis helfen. Allerdings nur, wenn auch alle mitmachen.
Ein Wiki ist in erster Linie ein Wissenspool, der gut funktioniert, wenn keine Macht oder Kompetenzschachereien eine Rolle spielen.
Die erste Frage sollte also heissen: Brauch ich das?

Welche Anforderungen werden an die Inhalte gestellt.
– die Inhalte sollten eine lange Halbwertszeit besitzen
– die Inhalte sollten sachbezogen sein
– die Inhalte sollten lange genutzt und entwickelt werden
– die Inhalte sollten Textlastig sein

Wikis eigenen sich nicht zum diskutieren, da müssen Foren herhalten.
Im Projektmanagementbereich sind Wikis nicht ohne. Hier können folgende Sachen organisiert werden.

– Projektauftrag
– Mitglieder mit Kontaktdaten
– Projektplan
– Zeitplan, Terminfindung etc.
– Agenda und Protokolle
– Änderungswünsche und Fehlerberichte
– Fortschrittsberichte
– Vorlagen
– Linkverzeichniss

Da in Wikis das Zugriffsmanagement organisiert werden kann, ist diese Form der Dokumentation für Unternehmen sehr interessant.

Tag 263

Interne Überzeugungsstrategie:

Bevor es an das neue Kapitel Kampagnen geht, hier noch einen kleien Auflsitung von Ideen für die interne Strategie, wenn Haue nicht hilft.

– Interessante Mails, Postings, Tweets an die Kollegen. Das Kommunikationsverhalten ist im Umbruch. Belegen Sie dies mit Fakten und Beispielen.
– Jede Organisation ist im Netz vertreten. Entweder durch Wiki Einträge oder durch die eigenen Facebookseite. Eine Auflistung zeigt, wie man vertreten ist. Will man dies beeinflussen, muss man selbst Teil der Kommunikation werden.
– Gezieltes Monitoring hilft bei guter und schlechter Erwähnung in den Onlinemedien.
– Loben Sie den guten Bericht eines Kollegen. Damit bauen Sie Beziehungen auf, streuen die Meldung und zeigen, wie durch Kommunikation Inhalte geregelt werden. Dies gilt natürlich auch bei negativen Inhalten.
– Lieber mehrere Präsentationen organisieren. Das Zuhörverhalten der Marketingabteilung unterscheidet sich massiv von dem der Rechtsabteilung. Sprechen Sie die Inhalte vorher mit meinungsführenden Mitarbeitern durch.
– Finden Sie Mitveränderer – Mikropolitik in der Firma. Stärkt das Netzwerk, Argumente können erprobt und Diskussionen beeinflusst werden.
– Die Firma ist die Summe von Einzelpersonen. Wollen Sie Veränderungen, müssen Sie alle mitnehmen und motivieren, motivieren, motivieren.
– Schrittweise Einführung von neuen Medien. Nicht überfordern. Alles nach einander.
– Zeigen und nicht erklären. Persönliche, praktische Präsentationen, Videos, Workshops, Abteilungsprojekte, Bildungsarbeit helfen bei der Umsetzung neuer Kommunikationsmittel.

Tag 214

Social Media Monitoring – das ist die Überschrift des neuen Lehrheftes. Ich bin gespannt. Vielleicht kann ich ja danach die Tonnen an Werbeemails über die Suchmaschinenoptimierung SEO richtig einschätzen:-)

Wiki meint: Webmonitoring ist die zielgerichtete Beobachtung, Extraktion, Analyse und Aufbereitung von Nennungen zu Unternehmen, Marken, Produkten, Personen, Nachrichten oder Themen im World Wide Web

Social Media Monitoring = Hier werden die Inhalte von Usern ausgewertet.
http://www.social-media-monitoring.org/definition.htmhttp://www.social-media-monitoring.org/definition.htm

Für Firmen schon eine Hausmarke. https://www.kununu.com/de Hier wird der Arbeitgeber bewertet. Was im privaten mit den Bewertungen von Einkäufen funktioniert, gibt es natürlich in der Wirtschaft auch. Hammerhart. Da lernt der Musiker einiges dazu. MC Do in München bekommt 3,5 von 5 Sternen und Amazon auch 3?

Mein Hausarzt hat auf http://www.docinsider.de leider nur 3 von 5 – Warum? Was hat er euch angetan?

Nun denn – das Bewertungssystem funktioniert ja auch über die Facebook Fanseiten und ist bei Amazon/Ebay/Schlagmichtot schon lange Normalität. Weia. Laut einer Studie des BIG vertrauen 72% der Nutzer den Bewerungen der Onlinecommunity, 69% suchen gezielt nach Verbraucherbewertungen, 75% informieren sich vor dem Kauf eines Produktes online und 40% lesen die Bewertungen auf dem handlichen Mobiltelefon mitten im Laden.

Da staunt der Musiker. Denn? Paranoide werden verfolgt. Produkte mit 4,5 von 5 Sternen verkaufen sich dreimal besser als reine 5 Sternebewertungen – Warum – Klar, die 5 Sternebewertung könnte doch gefälscht sein! Hier ein lesenswerter Artikel auf contentmanager.de

Gruselige Erkenntniss? 55% der negeativen Bewertungen können ohne das Prodkut zu ändern beeinflusst werden. Hier können eine schlechte Bedienungsanleitungen, Titel, Lieferzeiten, Kundendienst oder die Verpackung eine Rolle spielen. Die Unternehmen, die ein vernünftiges Rating Monitoring betreiben, sind da natürlich im Vorteil und können dementsprechend schnell reagieren.

Eine Frage bleibt am Ende – Sind wir Schafe?

Tag 151

Social Media Guidelines im Unternehmen.

Laut einer Umfrage nutzen sehr viele Arbeitnehmer während der Arbeitszeit die Sozialen Netzwerke wie Xing oder Facebook.

Einmal für private Zwecke, zum Teil aber auch um mit Kunden oder Kollegen in Kontakt zu bleiben. Das sie mit diesen Verhalten gegen die Guidelines des Unternehmens verstossen ist den meisten egal oder nicht bewusst. Gruselig ist, dass knapp ein Drittel der Unternehmer in Deutschland nicht einmal Guidlines aufgesetzt haben.  Der geschätzte Schaden geht laut eines Artikel des Handelsblattes in die Billionenhöhe.

Also was tun, wenn Profis sich aus dem zu lockeren Verhalten der Mitarbeiter Sicherheitslücken entstehen? Den Zugang noch mehr einschränken?

Hier hilft nur schulen, schulen, schulen. In der heutigen Arbeitswelt kommt man um die sozialen Netzwerke nicht mehr herum. Die Eigenverantwortung gerade an jüngere Mitarbeiter kann ganz einfach über Workshopmaßnahmen und vernünftige Guidelines sensibilisiert werden.

Und? Ganz wichtig. Sind keine Vereinbarungen zwischen Arbeitnehmer und Arbeitgeber getroffen worden, haftet bei rechtlichen Verstößen immer der Bereitsteller des Anschlusses. Eine vernünftige Absprache sollte also mit den Angestellten getroffen werden.

 

Tag 132

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Namensrechte oder vergebene Unternehmernamen? Nachdem die Stadt Mannheim Ihren Twitternamen zurück geklagt hat, ist das Handeln mit registrierten Marken oder Namen nicht mehr ganz so einfach. Impressum? Halle und die Julia. Gewerbetreibenden müssen nach der Zweiklickregel (das Impressum sollte sichtbar und innerhalb von zwei Klicks zu erreichen sein) angegeben werden. Auch wenn Twitter und Co auf amerikanischen Servern liegen, so unterliegen wir trotzdem dem deutschen Werbe- und dem Telemediengesetzgesetz. Wer hier Infos braucht? Kann bei anbieterkennung.de nachschauen.

P.S. Weizenbrot mit Bier anstelle von Wasser…sehr leggggger…