Social Software

Tag 342

Psst. Was kam wohl heute dran? Na klar, erst mal eine dreiseitige Zusammenfassung! Und zum guten Glück noch was? Eine Graphik mit einer Marktübersicht der Anbieter von 2009! Was ein Quatsch! Große Überraschung? alfresco.com hat schon seit geraumer Zeit keinen freien Zugang mehr. Am Ende wird eine Armada aus Firmen angeboten. Wie bescheuert ist das denn? Anstelle sich auf eine zu konzentrieren, um da die wesentlichen Möglichkeiten darzustellen, werde ich mit Anbieter erschlagen. Die meisten haben eine Preisstaffelung, da wird es einem Angst und Bange. So als kleiner Musikunternehmer.
Das war heute ein Zeitfresser. Hätte ich mir sparen können.
Ach ja, das Trostpflaster? Bin wenigstens fertig geworden. Die nächsten Tage heisst es Abschlußarbeit schreiben.

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Tag 341

Puh. Mal wieder.
ROI – Return of Investment
Dieser alte Hut wird wieder über zwei Seiten gekaut. Es scheint wohl ein immer wieder kehrendes Mantra zu sein, dass Social Media keine vernünftige Kostenanalyse betreiben kann. Wer immer noch mit alten Rechenwegen versucht zu arbeiten, wird hier natürlich auf die Knie fallen.

Ein amüsanter Ansatz ist, was würde Unternehmen fehlen, die auf Social Software verzichten?
– Gescheiterte Projekte vermasseln den Anschluss an neue Software
– Wird Facebook, youtube und Pinterest gesperrt, verliert das Unternehmen den aufstrebenden Nachwuchs? Das finde ich gewagt. Zum einen. Wer sperrt heute noch Facebook und ist eigentlich nicht jedem klar, dass die Mädels und die Burschen über die viel angenehmeren Smartphones ihre privaten Kontakte zweihundert Mal am Tag checken?
– Das wichtigste Argument! Die Konkurrenz macht es schon und hat viel mehr Vorteile davon!!! Äh, nö. Das ist Quatsch.

So. Wieder einmal 5 Seiten mit zeitfressenden Halbwissen vergeudet. Am aller schönsten fand ich den Satz: …Letztendlich bietet dieses Modell wenig Perspektiven…wir beenden unsere Betrachtung zur Erfolgsmessung…

Was Mitarbeiter wollen und Social Software ermöglicht – hier eine Gegenüberstellung von Anne Marie McEwan, was Social Software leisten kann.
– durch Zufall andere Menschen entdecken und auf neue Ideen kommen
– das persönliche Netzwerk innerhalb der Firma erweitern
– Informationen und Meinungen zu teilen
– Sich selbst mit einem Profil darstellen
– Freuden finden
– Andere unterstützen
– Teamarbeit
– Individuell und in der Gruppe lernen

Die Erklärung warum es nicht funktioniert?
Der „Taylorismus“ des 19. und 20. Jahrhunderts gibt genaue Arbeitsvorgaben vor. Diese können klasse kontrolliert werden. Durch die enge Arbeitsweise wird der Mitarbeiter aber unfähig eingeständig zu entscheiden. (was ich jetzt persönlich für einen absoluten Blödsinn halte. Es gibt einfach zu viele Menschen, die das von Haus aus entweder nicht können oder zu bequem sind.)
Die heutige Anforderung (da stimm ich jetzt zu) ist. Flexibel, kreativ, eigenständig, fachlich kompetent sollte die heutige Arbeitsbiene sein. Blöd aber, wenn die Unternehmensstrukturen immer noch die Alten sind:-)
Hier wird jetzt ein neues Fass aufgemacht und angeschnitten. Social Software hat natürlich seinen Platz in neuen Unternehmensstrukturen und auch massgeblichen Anteil.
Welchen? Wird in den Heft natürlich nicht verraten.

Tag 340

Nach zwei Tage Skimassaker bin ich wieder unter den Lebenden angekommen:-)

Portale:
Firmen geben hier Lieferanten, Zulieferern oder Händlern die Möglichkeit, in einem geschützten  Bereich zu kommunizieren. Egal ob es um Lagerbestände, Neuheiten oder um Werbemassnahmen geht, die Kunden können hier auf eine angenehme Weise in Kontakt treten. Die Einflüsse von Socialsoftware sind natürlich schon vertreten. Leider werden hier auch keine graphischen Beispiele gezeigt. Das Lehrheft ist veraltet und sehr theroretisch aufgebaut.

Die sechst Kernelemte des Social Intranets
– Den Mitarbeiter den konkreten Nutzen der neuen Arbeitshilfsmittel klar machen – bedeutet schulen, schulen, schulen.
– Führungskräfte einbinden – schafft Glaubwürdigkeit und Akzeptanz
– Nicht von heute auf morgen in eine offene Arbeitsweise umstellen. Am Anfang könnten Arbeitsgruppen und kleine Teams unter Anleitung an die Nutzung von Blogs, Wikis und Social Network herangeführt werden.
– Loben:-)
– Zeitaufwand im Auge behalten. Die neue Arbeitsumgebung muss erst kultiviert werden und kann nicht von heute auf morgen, technisch argumentiert, zu neuer Blüte heranwachsen.
– Die Erwartungshaltung real sehen – das Projekt braucht Zeit und sollte nach und nach aufgebaut erden.
– Social Media Guidelines

Hier ein interessanter Link : Die besten Collaboration Tools

Tag 337

Oh weh…Ich Schlamper habe vergessen nachzutragen…SORRY::::::::

Wiki:
Zusammengefasst.
Wiki in Unternehmen nur, wenn WYSISWYG (WhatYouSeeIsWhatYouGet) Software möglich ist Mitarbeiter die mit dem Urwicki und Html rumfroggen müssen, bleiben nicht bei der Stange. Was mich jetzt ein wenig traurig macht. Die Schreiber der Unterlagen bringen zwar Infos, die sind aber alle von den Presse und PR Abteilungen der Firmen geliefert. Denn? Einen wirklichen Einblick bekommt man nicht. Die Firmen lassen über die eigene Social Software viel zu wenig raus. Die Infos sind tatsächlich ein wenig unbefriedigend.

Blogs:
Hier ist schon mehr gegangen. Wir unterscheiden.
Personen bezogene Blogs
Anlassbezogene Blogs (Mitarbeiterlauf, Marketing, Jubiläum etc.)
Themen – Bereichsbezogene Blogs. Können technisch oder informativ aufgesetzt sein.
Seveiceblogs, Betriebsrat, Ausbildung etc…Die Zeitung innerhalb des Unternehmens

Executive Blog – So heißt es, wenn der Chef schreibt:-)
Doch das kann Tücken haben. Wenn die Belegschaft unzufrieden ist, entlädt der Wutangestellte mal schnell seinen angestauten Frust.

Wissenblog = Langfristig angelegt
Temporärer Blog – Aktion = Anlassbezogen

Warum Blogs?
– Blogs sind schnelle Medien und ersetzen die Firmenzeitung. Hier können News, Fragen in die Runde gestellt und kommentiert werden. Dies fördert die Unternehmenskommunikation und verringert den Emailverkehr.
– Blogarchive lassen sich gut katalogisieren und verschlagworten.
– Blogsoftware ist einfach zu bedienen.
– Blogsoftware ist günstig
– RSS macht das abonnieren einfach:-)

Tag 335

Vergessen nachzutragen…Sorry…

Was brauchen wir für ein soziales Netzwerk innerhalb einer Firma?
(Wer jetzt das Gefühl hat, ich wiederhole mich, kann sich den Inhalt des Heftes vorstellen:-)
Identitätsmanagement – Wird ein Mitarbeiter mit Bild und Profil dargestellt, fühlt der sich zum einen der Firma mehr verbunden und vereinfacht die->
Expertensuche im eigenen Netzwerk, da er ja auf jeden Fall über die Tags zu finden ist.
Serendipity – Interessante Profilseiten und deren Inhalte laden zum Netzwerken ein. Durch diese Zufälle können neue Impulse und Ideen enstehen.
Socializing/Networking – klar oder? Die Arbeitsbienen kommen sich näher.
Kommunikation – War das Intranet / Wiki nur ein Wissenspool, können über die neuen Chatmöglichkeiten andere Kommunikationswege genutzt werden.

Was ich ein wenig gruselig finde. Im ganzen Heft gibt es kein graphisches Beispiel für ein Social Network einer Firma.
Es werden Beispiele von BASF und T-Online aufgeführt. Allerdings ohne Beispiele. Das eine internationale Anwaltskanzlei mit 2500 Mitarbeitern ein Wiki einführt ist verständlich. Patentverfahren, Vertragsrecht etc. Da kommt schon was zusammen.
Klar ist es nett darüber zu lesen, das selbst die CIA ein eigenes Wiki hat.
Aber? Ist das nicht auch gefährlich?
Lasst mich mal eine Frage erlauben, was passiert bitte, wenn das Ding gehackt wird oder?
Was passiert mit relevanten Daten? Siehe Manning und der USB Stick?

Tag 334

Social Intranet
Alle Mitarbeiter können über redaktionelle Beiträge zur Pflege und zum Aufbau mit einbezogen werden.

Die 5 Grundprinzipien:
– passive Nutzer werden zu aktiven Nutzern. D.H. Jeder kann Redakteur sein, aktualisieren, kommentieren, bereitstellen….
– Mitarbeiter bekommen und Profile und werden visuell sichtbar
– Serendipity Effekte ermöglichen = Das zufällige finden von nützlichen Informationen ermöglichen. Tagclouds, Statusupdates, Rssfeeds, Neuigkeiten
– Das Topmanagement mit einbeziehen. Verhindert „die da oben – wir da unten“ die Kommunikation wird gestärkt.
– Das Social Intranet darf nie ein Zusatz sein – Es muss in viele Arbeitsprozesse zuerst eingesetzt werden.

Eine Redaktion wird aber weiterhin benötigt. Aber? Nicht die Bereitstellung des Contents steht im Vordergrund, sondern die Moderation. Die können über Schulungen, Beratungen und Motivation zum mitmachen erreicht werden.

Wie kann kann die Leute motivieren?
– offene Fragen an die Community stellen – das kann gerne auch in einem Blogpost geschehen. Hier mit banalen Sachen anfangen, da die meisten Mitarbeiter sich vor der großen Bühne scheuen. Ist dieses Verhalten und diese Kommunikationsform einmal angekommen, können viele Inhalte öffentlich geregelt werden.

– Feedback – Hier muss man mit dem Management reden. Ein offenes Feedback ist oft nicht erwünscht. Und wenn, dann wie? Anonym oder offen?

– Gruppenbildung . Was macht eigentlich der Unternehmenschor, -die Laufmannschaft und die Fahrradgruppe? Warum hier nicht eigene Gruppen anbieten, die öffentlich einsehbar sind und damit gleichzeitig die Mitarbeiter informieren?

– Gamification – Puh….das finde ich heikel Frau Eikel! Was kann man spielerisch belohnen? Das erledigen von Aufgaben? Finde ich ganz schlimm. Was ich aber gut finden würde? Warum nicht ein Punktesystem für Sport. Oder einen Kreativwettbewerb für den Firmennachwuchs, Umwelt etc.

Tag 333

Heute nur eine kurze Runde. Ist aber nicht so schlimm. Es geht um allgemeine Themen. (P.S. Sind am Wochenende im Schnee versunken:-)

Icloud/Google/MicrosoftOffice
Hm. Wir probieren gerade eine Zusammenarbeit mit Pages von Apple aus. Hier soll man gleichzeitig an Dokumenten arbeiten können. Ohne jetzt lästern zu wollen. Mit meinen Kollegen aus der Musikabteilung ist das nicht immer so einfach:-)
Icloud finde ich sehr witzig. Unseren Dokumentenaustausch organisieren wir intern noch über Dropbox, haben aber aktuell noch einen Mikroserver gekauft. (Ok. Da muss ich mich noch einarbeiten.) Die Zusammenfassung des Kapitels bit es am Ende nocheinmal.

Was macht Socialsoftware?
– Wissensmanagement
– gemeinsame Arbeitsprozesse können Arbeitszeiten reduzieren
– Motivation durch gemeinsames arbeiten

Tag 330

Social Flow:
Bedeutet, wenn jemand soviel Spass an der Arbeit hat, dass er gerne mal die Zeit vergisst.
Da kenne ich leider  nur den Skifahrerflow🙂
Doch ein interessanter Aspekt bleibt. Wie kann ich Mitarbeiter über die Nutzung von Social Software dazu animieren, noch freudiger an die Arbeit zu gehen?
Welche Tools braucht eine Arbeitsbiene heutzutage?

Wie tauschen einfach „Spaß“ durch „Flow“, dann kommen auch die Chefs mit der Aussage klar…
…Teams können nur Höchstleistungen erbringen, wenn sie (auch) FLOW und Freude bei der Arbeit haben…
http://pm-blog.com/2011/07/02/das-flow-prinzip-im-projektmanagement/

Blogs in Unternehmen?
Hatten wir schon behandelt. In kleineren Firmen macht das wenig Sinn. Es gibt einfach zu wenig Menschen, die so gut schreiben können, dass die eigenen acht Mitarbeiter bei der Stange bleiben. Bei einer Firma wie Daimler ist das natürlich anders. Da kann alleine schon der Betriebsrat jeden Monat wichtige Infos rauspfeffern.
Video und Audio?
Ohoh, das vergessen wir gleich wieder.

Status Updates/Microbloggin/Acctivity Stream
Oh mein Gott. Statusmeldungen lenken von der Konzentration ab, ist aber nicht bewiesen schreibt der Autor. Äh, ich geh mal in mich und mach mir Gedanken über meine Reaktion, wenn die schöne Claudia mit den meterlangen Beinen folgende Statusmeldung abgibt. „Hach, könnte gerade einen Frustcafe vertragen…“
Offene Statusmeldungen sind meiner Meinung nach definitiv Quatsch. Interne Projektmitteilungen „Reaktor läuft im Testbetrieb“ finde ich da wieder interessant.

Facebookgruppe?
Ja, aber ohne Facebook. Das kann ich mir als Datenaustausch gut vorstellen. Für Unternehmen ist das aber heikel. Datensicherheit und so.
Was wir machen?
Scypen:-)
Macht einfach Laune und bringt was. Dokumente und Arbeitsliste wird über die Cloud getauscht.

 

Tag 329

Hm. Ich bin gerade bei Seite 27 von 100 angekommen und konnte alle Multiplechoicefragen beantworten. Steckt da ein Plan dahinter? Hm die Zweite. Ich könnte gerade ordentlich abkürzen. Auch gemein. Nun denn.

Software Suiten
Ein Unterschied zu Wiki`s: Softwaresuiten können neben der reinen Informationsebene auch Social Updates mit einfliessen lassen und bieten einen guten Mix an gebündelten Programmen für die Projektarbeit.
Durch die Aktualisierung der eigenen Daten wird der Arbeitsfluss am Projekt unterstützt.
Ein weiterer Vorteil. Die meisten Suiten bieten Applösungen an, während eine Wiki immer über den Handybrowser gestartet werden muss (Stimmt das? Da bin ich mir mit diesen Inhalt nicht wirklich sicher.)
Und, alle nutzen die gleich Tools, keiner wird im Team übervorteilt. Der vernünftige Umgang muss aber im Team erst gelernt werden, da alte Arbeitsgewohnheiten gerne die Oberhand behalten. Man schreibt lieber schnell eine Email, anstelle das Kommunikationstool der Software zu nutzen, die dann für alle einsehbar wäre. Das kann fatale Folgen haben. Wichtige Projektinformationen landen so gerne mal schnell im Nirvana. Hier hilft wieder der alte Socialmedia Grundsatz! Schulen, schulen, schulen.
Doch welche Software braucht man eigentlich?
Hier hilft wieder mal nur:
Bestandsaufnahme :

-Was brauche ich wofür?
-Was können die Mitarbeiter, welche Erfahrungen bringen sie mit?
-Welche Arbeitsbereiche sollen integriert werden (Dokumentation, Projekte, etc.) und -Welche Software ist schon verfügbar und wird genutzt?
-Zielvorgaben zum Projekt sollen genutzt werden
-Bei der Produktauswahl sollten die Mitarbeiter mit einbezogen werden. Gerne mal mit einer ordentlichen Testphase
-Kann die Software in der IT implementiert werden?

Und dann?
Dann dürfen die Kollegen ran. Der Zeitfaktor für die Einarbeitung darf nicht unterschätzt werden.
Was hilft?
-die neue Software ist alternativlos
-bei Schulungen auch auf die Unerfahrenen eingehen (eigentlich selbstverständlich?)
-Loben und lassen Sie Raum für Kritik und Diskussionsrunden.
-Akzeptieren Sie, dass es Zeit braucht, alte Gewohnheiten in den Arbeitsprozessen zu ändern.

Tag 326

Neue Lehrheft – Nur noch zwei Stück! Und ja, ich habe zuviel zu tun. Aber? Ein spannendes Thema steht an.

Social Software

Collaboration Software = Die Nutzung von Social Software, um mit anderen gemeinsam an Projekten zu arbeiten.
Dies funktioniert dadurch, dass eine Plattform zur Verfügung gestellt wird, die dann durch das Miteinander eine Community inhaltlich wächst.

Problemstruktur:
Die Wirtschaft tut sich zwangsläufig mit veralteten Strukturen schwer, neue Methoden auszuprobieren und diese auch umzusetzen.
Das zweite Argument: Durch die 90 (User):9 (abundan):1 (Schreibt aktiv) Verteilung derjenigen, die Inhalte bereitstellen, würde sich eine Mitarbeit nur bei riesigen Firmen rentieren.

Datensicherheit:
– Warum ein offenes Wiki, wenn dadurch sensible Daten veröffentlicht werden könnten?
– Schadsoftware kann leichter in Unternehmen gebracht werden.
– Inhalte können durch unkontrollierte Zusammenarbeit und Teilen verwässert werden.
– Ein Unternehmensgrundsatz: Wichtige Daten sollten nicht in einer Cloud gespeichert werden.

Ein guter Artikel zum Thema:
http://www.centrestage.de/2011/06/26/blaupausen-fuer-social-business/